
Nutzen Sie jetzt Ihr Recht auf Widerruf - und profitieren auch Sie von der neuen Rechtsprechung!
Können SIe mindestens eine der folgenden Fragen mit "Ja" berantworten?
- Sie besitzen eine Lebens- oder Rentenversicherung und ärgern sich über die schlechte Wertentwicklung?
- Sie haben beitragsfreie Verträge, da Ihnen der Verlust bei Kündigung zu groß erschien?
- Sie haben in der Vergangenheit eine Lebens- oder Rentenversicherung gekündigt?
- Sie sind unzufrieden mit Ihren aktuellen Vertrag?
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre gezahlten Beiträge und zusätzlich einen Nutzungsersatz von der Versicherungsgesellschaft zurückerhalten können.
Sichern Sie sich enorme finanzielle Vorteile anstatt sich mit niedrigen Rückkaufswerten und Ablaufleistungen zufrieden zu geben!
Neue Rechtsprechung ermöglicht Widerruf noch Jahre später
Aufgrund aktueller Urteile des europäischen Gerichtshofes (EuGH), des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) und des Bundesgerichtshofes (BGH), ergab sich eine wichtige Änderung der Gesetzeslage in Bezug auf die Widerruflichkeit von Lebens- und Rentenversicherungen.
Es wurde entschieden, dass Lebens- und Rentenversicherungen, welche zwischen dem 29. Juli 1994 und dem 31. Dezember 2007 abgeschlossen wurden, auch heute noch widerrufen und damit vollständig rückabgewickelt werden können.
Dabei ist es nicht relevant, ob der Vertrag noch aktiv, beitragsfrei, bereits gekündigt oder regulär ausgelaufen ist. Es kommt lediglich darauf an, ob die Widerrufsbelehrung zu Ihrem Vertrag den gesetzlichen Anforderungen genügt.
Hierdurch ergibt sich eine neue attraktive Option, sollte auch Ihr Vertrag die formalen Voraussetzungen erfüllen. In diesem Fall können Sie Ihr Geld zurückerhalten – und das zuzüglich einer Nutzungsentschädigung für entgangene Gewinne!
Status quo – schlechte Renditen und niedrige Rückkaufswerte
Selbst nach langjähriger Laufzeit einer Lebens- oder Rentenversicherung, liegt der Rückkaufswert zumeist deutlich unter dem eingezahlten Kapital , welches Sie mühsam über viele Jahre angespart haben.
Aber warum ist die Rendite bei Lebens- und Rentenversicherungen so schlecht? – Dies liegt an den extrem hohen Kosten von Lebens- und Rentenversicherungen. Erschwerend hinzu kommt die schwierige Situation am Kapitalmarkt aufgrund des Niedrigzinsumfeldes, wodurch die Rendite bei Lebens- und Rentenversicherungen immer weiter sinkt und zukünftige Renditen gar ungleich schlechter ausfallen werden, als jene welche in der Vergangenheit erzielt wurden. Berücksichtigt man überdies noch die Inflation ist die Rendite in aller Regel gar negativ!
Bisher war eine Kündigung die einzige sinnvolle Option – dies hat sich nun geändert.
Mittels Widerruf erwachsen Ihnen enorme finanzielle Vorteile
Grundsätzlich ist es für den Versicherungsnehmer weitaus günstiger dem Abschluss einer Renten- oder Lebensversicherung zu widersprechen als diese zu kündigen.
Dies resultiert daraus, dass es im Rahmen eines Widerspruchs zu einer Rückabwicklung des geschlossenen Vertrags kommt. Innerhalb dieser sind beide Vertragsparteien so zu stellen, als wäre der Vertrag niemals zustande gekommen. Deshalb sind dem Versicherungsnehmer sämtliche auf die Renten- oder Lebensversicherung geleisteten Zahlungen (mit Ausnahme des genossenen Versicherungsschutzes) zurückzuerstatten. Ferner ist vom Versicherer Nutzungsersatz für entgangene Gewinne zu leisten.
Nutzungsersatz – hier liegt das Geld
Der eigentliche Vorteil der Rückabwicklung liegt in der Verpflichtung des Versicherers zur Zahlung von Nutzungsersatz. Da der Versicherer mit Ihrem Geld gearbeitet hat und hiermit Gewinne erwirtschaften konnte, ist er im Falle einer Rückabwicklung auch dazu verpflichtet eben diese Gewinne, sprich den aus Ihrem Kapital gezogenen Nutzen, an Sie herauszugeben. Denn ein erfolgreicher Widerruf und die damit verbundene Rückabwicklung bedeuten auch, dass das Recht zur Nutzung des Kapitals eigentlich Ihnen zustand.
Berechnung und Nachweis des Nutzungsersatzes
Die Berechnung des konkret zu leistenden Nutzungsersatzes gestaltet sich in der Praxis jedoch als relativ schwierig. Der BGH hat mit zwei Urteilen vom 29. Juli 2015 entschieden, dass Sie als Versicherungsnehmer den Nachweis darüber erbringen müssen , in welcher Höhe der Versicherer Nutzen aus Ihrem Kapital ziehen konnte. Das bedeutet, dass nicht etwa die Versicherungsgesellschaft Ihnen die Höhe dieses Nutzungsersatzes mitteilt, sondern Sie eine Berechnung hierüber vorlegen müssen.
Genaugenommen benötigen Sie somit ein versicherungsmathematisches Gutachten Ihres Vertrags, aus welchem die konkrete Rendite hervorgeht, welche Ihr Versicherer mit Ihrem Kapital erwirtschaftet hat. Diese extrem komplizierte Berechnung ist für den Versicherten selbst und auch für fast alle Rechtsanwälte nicht durchzuführen.
Hierbei helfen wir Ihnen
Wir haben bereits für viele Mandanten erfolgreich Rückabwicklungen von Lebens- und Rentenversicherungen erwirkt und können auf eine Erfolgsquote von nahezu 100% verweisen. Sie erhalten von uns eine ausführliche Beratung, ob Ihre Police die Voraussetzungen für den Widerruf nach der aktuellen Rechtsprechung erfüllt.
Bei der Mehrzahl aller Widerrufsbelehrungen von Lebens- und Rentenversicherungen ist davon auszugehen, dass diese inhaltliche oder formelle Fehler aufweisen, welche dazu führen, dass Ihr Widerspruchsrecht nicht erloschen ist und Sie auch heute noch Ihren Vertrag rückabwickeln können.
Gemeinsam mit einer spezialisierten Partnerkanzlei prüfen wir kostenlos, ob Ihr Vertrag die Voraussetzungen für einen Widerruf erfüllt. Ferner sind wir dazu in der Lage die komplizierte Berechnung zur Ermittlung des Nutzungsersatzes für Sie durchzuführen.
Wir setzen Ihre Rechte durch und holen Ihnen Ihr Geld zurück! Einfach, sicher und bequem.
Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen – und holen Sie sich Ihr Geld zurück!

In Jackson Hole trafen sich die Zentralbanker und es herrschte Ratlosigkeit, denn auch sie erkennen so langsam, dass die Lage immer aussichtsloser wird. Mit dem Willen der monetären Staatsfinanzierung und der ungebremsten Experimentierfreudigkeit sind gigantische Ungleichgewichte entstanden.
Die ungebremste Schuldenmacherei und die Nullzinssubvention lösen nicht die Probleme, sondern verschieben sie nur. Und gleichzeitig werden die Folgen, die daraus resultieren, von Monat zu Monat größer.
Bis jetzt hat Mario Draghi mit seinen drei magischen Worten „Whatever it takes“ ein Zusammenbrechen des Euro verhindert.
Die Euroländer ignorierten die Regularien zur Sicherung des Euro (und tun es bis heute), weil längst klar war, dass sie bei Verstößen nichts zu fürchten hatten. In Europa hatte es sich herumgesprochen, dass es Idiotie ist, ein Land, das horrende Schulden machen muss, mit üppigen Strafzahlungen zu traktieren. Die Feuerwehr löscht ja auch nicht mit Benzin. So blieb es bei Mahnungen, denen Ausnahmegenehmigungen folgten.
Mit der Nullzinssubvention werden seit Jahren ineffiziente und unproduktive Unternehmen am Leben gehalten. Sie gehen nicht mehr Pleite, weil sie ihre Kapitalkosten nicht mehr verdienen müssen. Sie sammeln sich still und leise in der Volkswirtschaft an und das hat Folgen: Sie verseuchen die Kreditportfolien der Banken mit schlechtem Kredit, weil ihre Pleite ja nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben ist. Wir sprechen hier von 10% der Unternehmen und somit auch von 10% an gefährdeten Arbeitsplätzen. Werden diese Pleiten eines Tages, zum Beispiel ausgelöst durch eine Zinswende, nachgeholt, dann sprengen die Verluste das Bankensystem in Europa in die Luft.
Dann wird uns ein Zusammenbruch des europäischen Banken-Systems mit unabsehbaren Folgen bevorstehen. Und um das globale Finanzsystem ist es doch nicht so gut bestellt, wie stets behauptet wird. Das Zögern von Frau Yellen schließt unweigerlich darauf.
Vor der Krise 2007 gingen jedes Jahr zwischen 1,5% - 2% der Unternehmen Pleite. Der Nullzins verhindert diese Pleiten zu einem großen Teil. Diese Subvention hält eigentlich tote Unternehmen am Laufen. Die Zahl der Pleiten ist zum Beispiel in Deutschland kontinuierlich auf zuletzt ein halbes Prozent gesunken. Jedes Jahr akkumulieren wir so mehr und mehr „tote Unternehmen“.
Wenn eine externe Störung die Tragfähigkeit dieser Unternehmen überschreitet, dann werden diese Pleiten nachgeholt. Das kann eine Zinserhöhung sein, was der Grund für die Bewegungsunfähigkeit der Zentralbanken ist. Es kann aber auch eine andere konjunkturelle Störung sein, wie zum Beispiel eine Konjunkturkrise in China mit einem entsprechenden Einbruch der Exportnachfrage und einer nachfolgenden konjunkturellen Störung in Deutschland. Es kann auch ein Platzen der durch den Nullzins geschaffenen Blasen sein, die uns die Asset Inflation bei Immobilien und Aktien beschert hat. Diese wiederum können von unterschiedlichsten Risiken, einschließlich der sich zurzeit bedrohlich entwickelnden geopolitischen Risiken ausgelöst werden.Kommt die Pleitenwelle erst einmal in Gang, so wird sie einen sich selbst verstärkenden Prozess auslösen. Pleiten erzeugen Arbeitslosigkeit, Kreditausfälle und Kollateralschäden bei den Geschäftspartnern der fallierenden Unternehmen. Der Zeitraum zwischen dem Beginn einer solchen Entwicklung und dem Beginn einer Bankenkrise könnte also sehr kurz sein.
Die EZB hat für die Staaten immer nur „Zeit kaufen“ wollen. Genauso ist es. Die EZB hat den Regierungen finanzielle Spielräume verschafft, die sie sonst nicht hätten. Ein ganz klares Eingeständnis der illegalen Staatsfinanzierung.
Das ist so, als ob man einem Heroinabhängigen einen Vorrat seiner Droge geben würde, damit er Zeit kaufen kann, ohne Entzugserscheinungen von ihr loszukommen.
Hier wird nicht Zeit gekauft, hier wird der Vorrat geplündert in dem vollen Wissen, dass man den Untergang der Währung riskiert. Mit der Kraft der Druckerpresse macht sich die EZB zum bestimmenden Marktakteur und manipuliert nach deren Willen alle Marktpreise. Deshalb gibt es auch gar keinen Marktzins mehr. Was wir haben ist ein reiner Manipulationszins.
Wie soll es nun weiter gehen? Gibt es einen Ausweg? Theoretisch schon, nur leider hat die Politik nicht den Mut dazu, ihn zu gehen. Mit Verschiebetaktik wird die große Abrechnung von Jahr zu Jahr verschoben. In der Hoffnung, dass sich das Problem von alleine löst. Nur leider werden die dann nicht ausbleibenden Folgen immer größer.
Durch Privatisierungen die Staatsfinanzen zu sanieren, das Bankensystem zu entlasten und zu restrukturieren. Die notwendigen schmerzhaften Reformen werden unsere europäischen Kollegen nicht machen, aber auch Deutschland ist (noch) nicht bereit dazu.
Interessante Lösungswege bietet der von mir bereits mehrfach angepriesene und zu den hundert einflussreichsten Ökonomen in Deutschland bezeichnende Dr. Daniel Stelter. Er ist Makroökonom und Strategieberater.
In zwei aufschlussreichen Artikeln berichtet er über unsrere wohl nicht aufhaltbare Zukunft.
Am 31.08.2017 klärt er in der WirtschaftsWoche grundlegend auf. Lesedauer etwa 4 min.
Dr. Daniel Stelter: "Das Märchen von der bewältigten Finanzkrise"
Am 21.09.2017
berichtet er in der WirtschaftsWoche. Lesedauer etwa 8
min.
Dr. Daniel Stelter: "Schluss mit der Wohlstandsvernichtung!"
Wie sollte man sich nun als Anleger schützen?
Diversifikation, raus aus Geldwerten, rein in Sachwerten. Kurzläufige Anlagen sind besonders empfehlenswert. Flexibilität und kurzfristige Verfügbarkeit sind wichtig.
Hier bieten sich ganz besonders Edelmetalldepots an. Gold ist zwar keine klassische Anlage, aber eine klassische Versicherung.
Als deutscher Anleger seine Werte legal international zu lagern, bedeutet zusätzliche Sicherheit und Unabhängigkeit, speziell in außergewöhnlichen Situationen.

Sie sind begeisterungsfähig und suchen eine Herausforderung. Zuverlässigkeit und als ehrliche Person dem Leben entgegenzutreten sind für Sie eine Grundvoraussetzung. Ein Macher zu sein und kein Unterlasser, ist für Sie selbstverständlich. Sie besitzen Teamgeist, ziehen die Menschen um sich herum an Sie heran und besitzen Führungsqualitäten.
Oder wollen Sie einfach nur professionell Ihren eigenen Part machen. Und darin sind Sie wirklich gut.
Sie suchen eine lukrative Nebenbeschäftigung und wollen mit ein paar Stunden in der Woche Ihre Einkommenssituation verbessern oder Sie sind auf der Suche nach einer neuen hauptberuflichen Perspektive mit außergewöhnlichen Verdienstmöglichkeiten.
Ob einfache Aufgaben, bei denen die Ausbildung unwichtig ist, da nur die Persönlichkeit zählt, oder als professioneller Berater mit anspruchsvollem Grundgedanken. Auch für Menschen, die sich komplett neu orientieren wollen, haben wir interessante Alternativen.
Wir haben verschiedene Einsatzmöglichkeiten und wollen unser dynamisch wachsendes Team in einem aufstrebenden Markt vergrößern. Wir wollen Sie kennen lernen.
Bei uns stehen der Mensch im Vordergrund, die persönliche Entwicklung, die Bereitschaft und das Engagement. Der Wille etwas zu erreichen ist ausschlaggebend. Wenn Sie Ihre Träume noch nicht begraben haben und in einer aufstrebenden Firma neue Herausforderungen meistern wollen, dann kontaktieren Sie uns.
Lassen Sie Ihre Chancen nicht ungenutzt im Leben liegen und Träume wahr werden. Wir freuen uns auf Sie.

- die Ressourcen sind in absehbarer Zeit erschöpft
- Edelmetalle haben die beste und größte Nachhaltigkeit
- Gold und Silber sind aktuell massiv unterbewertet
- Goldener Boden
- Schutz vor Kurseinbrüche an der Börse
- unverzichtbares Asset
- jederzeit verfügbar
- Sicherung gegenüber Schwankungen, gegenüber denen jede Währung ausgesetzt ist
- Währungen kamen und gingen. Bewährt hat sich über die Jahrtausende nur eines. Gold und Silber. Sie behalten den Wert!
- werthaltiges Tauschmittel
- ultimative Währung
- Silber wird gebraucht und verbraucht, die industrielle Nachfrage steigt, das Angebot sinkt
- eine Unze bleibt eine Unze
- kaufen Sie physisches Edelmetall, keine Zertifikate, keine abenteuerlichen Produkte
- nicht unbedingt für die große Weltwirtschaftskrise, sondern einfach für sich selbst
- um zu wissen, ich habe etwas in meinem Besitz, dass, egal was passiert, nie wertlos wird
- es geht um die Lebenserhaltung und Wahrung vom Besitzstand
- „Gib mir ein kleines Stückchen Sicherheit, in einer Welt, die nicht mehr sicher scheint.“
- seit 6.ooo Jahren anerkanntes und bewährtes Zahlungsmittel
- einzige Währung, die in 196 Ländern dieses Planeten, sogar Nordkorea, akzeptiert wird
- nicht nur schrittgehalten mit der Inflation, sondern überholt
- die Farbe, der Glanz, das Gewicht, die Dichte. Eines der dichtesten physischen Metalle der Welt, die es überhaupt gibt. Das ist Gold.
- es ist halt wirklich wertig und auch nicht vermehrbar
- Gold und Silber gibt es nur eine bestimmte Menge auf der Welt und muss teuer gefördert werden
- das ganze Gold der Welt würde ein Kubus von 20m³ ergeben
- Zentralbanken wollen Währungen mit Gold stützen, ganz besonders Asien (China und Russland)
- auf Grund der hohen Verschuldung der Staaten (globales Problem) muss als Lösung die Geldmenge inflationiert werden. Dadurch wird der Goldpreis nachhaltig steigen.
- Gold = sicherer Hafen
- Warum Hochsicherheitslager in der Schweiz interessant ist: In Deutschland dient das Eigentum dem Wohle des Volkes. In der Schweiz ist Eigentum unantastbar.
- Als deutscher Anleger seine Werte legal international zu lagern, bedeutet zusätzliche Sicherheit und Unabhängigkeit, speziell in aussergewöhnlichen Situationen.
- die Zukunft unserer Währung ist ungewiss
- Gold wird wieder eine größere Rolle spielen
- die Zentralbanken, Industriestaaten und alle Regierungen können sich keinen deflationären Schock mehr leisten
- wir leben in einer weiterhin bestehenden und noch größer werdenden Papiergeldblase
- Ich halte es für meine Pflicht, einfach darauf
aufmerksam zu machen, dass die Welt um uns herum, die Papiergeldwelt, ja nicht
besser, nicht schöner geworden ist, sondern da pflege ich immer sehr gerne zu
sagen. Die Welt ist viel zu hässlich, als dass Gold und Silber wirklich schal
werden können. Daran sollten wir uns erinnern.

Es gibt noch weitaus mehr. Nehmen wir einmal die Kredite in Augenschein. Im Jahr 2007 waren es die Immobilien, die die Finanzwelt ins Chaos stürzten. Die Zinsen stiegen und die Darlehensnehmer waren nicht mehr in der Lage ihre Kredite zu bedienen. Zur Erinnerung: In vielen Ländern, wie auch in den USA werden die Zinsen nicht wie in Deutschland für fünf, zehn Jahre oder länger festgeschrieben, sondern werden laufend angepasst. Dieses kann und wird erhebliche Probleme mit sich bringen, wenn die Zinsen steigen. Es geht um die Ausfallquote bzw. um geplatzte Kredite.
Es gibt Kredite für Immobilien, für Studenten, für Konsumenten und besonders für das liebe Statussymbol „Auto“. Nun betrachten wir dies einmal genauer. Für die Amerikaner ist es von ähnlicher Bedeutung wie ihr Eigenheim und entsprechend groß ist die Bereitschaft, sich hierfür zu verschulden. Genau das findet aktuell im Übermaß statt.
Anschließend geben die Banken die Risiken gebündelt an die Anleger weiter. Hierbei wird zwar immer ein Ausfallrisiko einkalkuliert, allerdings erreicht die Summe der Autokredite aktuell Rekordhöhen von mehr als eine Billionen Dollar. Das ist wohlgemerkt eine Eins mit zwölf Nullen.
Als vor zehn Jahren die Finanzkrise die Finanzbrache fast zum Erliegen brachte und nur durch billiges Geld der Notenbanken am Leben erhalten wurde, brachen die Märkte ein, die Wirtschaft war am Boden und die Zinsen sanken. Infolge dessen konnten sich viele Menschen, die überschuldet waren, nichts mehr leisten. Andere verloren den Großteil Ihres Vermögens, was wierderum dazu führte, dass der Wirtschaft Kaufkraft entzogen wurde.
Anschließend nutzten die Amerikaner die niedrigen Kreditzinsen dazu, sich Autos anzuschaffen. Für die Autobauer und Banken war und ist dies ein lukratives Geschäft und mit der Zeit wurde nicht mehr so genau geprüft, ob die Menschen sich diese Kredite überhaupt leisten konnten. Kommt einem das nicht irgendwie bekannt vor?
2007 begann die Finanzkrise im Immobilienkreditsektor mit der Bündelung vieler Kredite, welche man dann weltweit an Anleger, als sichere Anlage verkaufte. Stichwort: Subprime-Kredite. Auch jetzt bündeln die Banken wieder die Risiken und verkaufen diese an Anleger; (meist ausländische Großbanken).
Inzwischen sind fast 40 Prozent der ausstehenden Autokredite in den USA ausfallgefährdet. Ein Auto kostet zwar meistens weniger als ein Eigenheim, jedoch ist das vorhandene Risiko nicht von der Hand zuweisen und kann viele Anleger, Autobauer und auch die Großbanken in beträchtliche Schwierigkeiten bringen. Die Auswirkungen auf diese Risiken, welche sich hinter diesen komplexen Finanzpapieren verbergen, werden wohl erst dann erkennbar sein, wenn die Blase platzt.
Vor zehn Jahren waren die damaligen Papiere dann plötzlich wertlos. Wenn die Zinsen in den USA nun weiter steigen oder die Wirtschaft in den USA sich negativ entwickelt, werden viele Autokäufer ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen können. Was wird dann neben den geprellten Anlegern und Großbanken noch passieren? Der Gebrauchtwagenmarkt wird überschwemmt, die Banken werden bei der Vergabe für neue Kredite zurückhaltender - und das nicht nur bei Autokrediten. Die Absatzzahlen der Autobauer werden deutlich zurückgehen, da die Nachfrage erheblich einbricht. Auch deutsche Autobauer wird dies hart treffen, da der US-Markt enorm wichtig ist. Anschließend befinden wir uns dann wieder im Jahr 2007 oder anders ausgedrückt - in der neuen Schuldenkrise. Dabei sind die Folgen der letzten Krise nicht einmal überwunden.
Was nun Auslöser der nächsten Krise sein wird, kann niemand vorher sagen. Aber bei einem sind sich alle einig - kommen wird sie bestimmt.